Innenbeleuchtung in Büro
5 Geheimtipps zum Thema Innenbeleuchtung
16. September 2019

5 Profi-Tipps – Die richtige Gestaltung eines Aufenthaltsraums mit Ambiente

Aufenthaltsraum richtig gestalten mit STATTURA

Einige große, international tätige Firmen wie Google, YouTube und Red Bull haben die Zeichen der Zeit erkannt. Sie bieten ihren Mitarbeitern den Luxus wohnhzimmerähnlich gestalteter Arbeits- und Aufenthaltsräume mit bunten Teppichböden und gepolsterten Wänden. Andere Großunternehmen sind diesem Beispiel gefolgt. Es gibt Mitarbeitergärten und Freizeiteinrichtungen zur Pausengestaltung. Arbeitspausen werden gefördert, weil die Ablenkung und die Ruhephasen dazu führen, dass die Mitarbeiter sich entspannen und anschließend wieder voll einsatzfähig sind.

Stress und Burn-out sind häufig vorprogrammiert

Arbeitnehmer, die täglich ohne einen harmonisierenden Gegenpol den ständig wachsenden Anforderungen bei hoher Konzentration und Verantwortung über viele Stunden ausgesetzt sind, neigen dagegen auf lange Sicht erfahrungsgemäß zu Stresssyndromen und Schlaflosigkeit bis hin zum gefürchteten Burn-out.

Die Mitarbeiter vieler Firmen wären schon dankbar für die Rückzugsmöglichkeit in einen angenehm gestalteten, ruhigen Aufenthaltsraum. Sie teilen sich langweilig gestaltete Büros in Standardgröße mit Standardmöbeln und Wänden in Beige oder Grau, jeder hat einen Standard-Bildschirm und ein Telefon vor sich. Die einzige Gestaltungsmöglichkeit sind Pflanzen und angepinnte Fotos an einer Standard-Pinnwand. Diese Räume sind Monotonie pur und ganz nicht dazu angetan, die Mitarbeiter über einen langen Arbeitstag hinweg bei voller Konzentration zu halten oder gar anzuregen.

Ein Aufenthaltsraum für Arbeitspausen ist Pflicht

Oft gibt es neben einer lauten Kantine keine Aufenthaltsräume für die Mitarbeiter und wenn doch, dann handelt es sich in vielen Fällen um eine winzige Kaffeeküche, oft ohne Fenster und Tageslicht und ebenso Grau in Grau wie die Büros. Es gibt vielleicht eine Kaffeemaschine und eine Mikrowelle, doch freiwillig würde sich dort niemand länger aufhalten. Die Mitarbeiter nehmen ihr mitgebrachtes Mittagessen lieber gleich an ihrem Arbeitsplatz ein. Da können sie wenigstens nebenher telefonieren.

Das kommt manchen Vorgesetzten ganz gelegen, denn je kürzer die Pausen, desto länger die Arbeitsphasen, sagen sie sich. Doch weit gefehlt, das ist eine typische Milchmädchenrechnung. Eine Pause ist zum Regenerieren gedacht und hat nichts mit arbeitsscheuen Verhalten zu tun.

In der Arbeitsstättenverordnung ist genau festgehalten, unter welchen Umständen ein Arbeitgeber zur Bereitstellung eines Aufenthaltsraums verpflichtet ist. In der Technischen Regel ASR A4.2 wird genau definiert, welche Anforderungen an diese Räume dabei zu erfüllen sind und welche Mindestanforderungen an die Einrichtung gestellt werden.

Was genau versteht man unter einem Pausenraum im Sinne der Arbeitsstättenverordnung?

Unter einem Pausenraum versteht die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin einen Raum, der von allen Seiten umschlossen ist. Er soll den Mitarbeitern eines Unternehmens zu Erholungszwecken dienen. Laut der Technischen Regel ASR A4.2 kann auch ein Bauwagen oder ein Container als Pausenraum bezeichnet werden, wenn die Mitarbeiter im Freien oder auf einer Baustelle arbeiten.

Abstellräume ohne Tageslicht zählen nach den offiziellen Anforderungen nicht als Pausenraum. Ausgebaute Dach- und Kellerräume sind dagegen akzeptabel.

Sozialraum Deckendesign aus Holz

Muss jedes Unternehmen einen Pausenraum zur Verfügung stellen?

Betriebe mit weniger als zehn Beschäftigten, die gleichzeitig arbeiten, sind von der Verpflichtung zur Bereitstellung eines Pausenraumes ausgenommen. Zur Mitarbeiterzahl rechnet man Zeitarbeitskräfte, die ganztags arbeiten. Mitarbeiter, die nicht länger als sechs Stunden tätig sind oder hauptsächlich im Außendienst arbeiten, zählen nicht mit. Allerdings kann es zu Ausnahmeregelungen kommen, die im Einzelfall entschieden werden, beispielsweise aufgrund von Sicherheitsanforderungen. Auch Umweltbelastungen wie starke Kälte, Hitze, Staub, Feuchtigkeit oder erheblicher Schmutz sowie das Fehlen von Sitzplätzen oder Zutritt durch Kunden können zu einer Ausnahmeregelung führen. Ebenso zählen Arbeitsräume ohne Tageslicht sowie schwere körperliche Arbeit mit einseitigen Körperbelastungen und starke Geruchsentwicklung zu den Ausnahmen.

Mitarbeiter in Büroräumen, die nicht durch Kundenbesuche gestört werden und in denen eine dem Sozialraum gleichwertige Erholung möglich ist, haben kein Anrecht auf einen Pausenraum. Sie können jedoch vorhandene Besprechungs- oder Konferenzräume nutzen, vorausgesetzt, sie entsprechen den gesetzlichen Vorschriften für einen Pausenraum.

Schwangere Frauen und stillende Mütter haben Sonderrechte

Für sie muss in jeder Firma ein Aufenthaltsraum oder zumindest ein Pausenbereich zur Verfügung stehen, unabhängig von der Mitarbeiterzahl. Sie müssen jederzeit die Möglichkeit haben, sich hinzulegen und ausruhen. Die Liegemöglichkeit kann bei Bedarf ebenfalls Beschäftigten mit chronischen Erkrankungen oder körperlichen Behinderungen als Ruheort zugutekommen.

Was sind die gesetzlichen Anforderungen an einen Pausenraum?

Für einen Aufenthaltsraum, der als Pausenraum genutzt werden soll, gelten folgende gesetzliche Vorschriften, was Größe, Licht und Mindestausstattung betrifft:

  • Es muss sich um einen abgeschlossenen Raum handeln und es darf keine abgetrennte Ecke in einem Großraumbüro oder in einer Werkhalle sein.
  • Der Aufenthaltsraum muss für die Mitarbeiter in weniger als fünf Minuten zu erreichen sein.
  • Es müssen ausreichend Sitzmöglichkeiten mit Lehnen sowie Tische zur Verfügung stehen.
  • Der Aufenthaltsraum muss Schwangeren, Schwerbehinderten oder Kranken eine Liegemöglichkeit zum Ausruhen bieten.
  • Die Aufenthaltsräume müssen ausreichend Tageslicht bieten. Abstellräume ohne Fenster sind gesetzlich ausgeschlossen. Fenster und Glaswände müssen eine Vorrichtung gegen übermäßige Sonneneinstrahlung besitzen.
  • Die Aufenthaltsräume müssen eine angemessene Höhe sowie ausreichend Grundfläche im Verhältnis zur Anzahl der Mitarbeiter besitzen.

Die Mindestanforderungen an Aufenthaltsräume zum Zwecke der Erholung sind also äußerst spartanisch. Solange er die Anforderungen bezüglich Fenster, Grundfläche, Höhe und Einrichtung einhält, hat der Arbeitgeber sich rein vom Gesetz her nichts vorzuwerfen. Allerdings hält sich bei einem schmucklosen Aufenthaltsraum, der ja auch als Frühstücksraum und Sozialraum zur Kommunikation genutzt wird, die Attraktivität in sehr engen Grenzen. Ob man sich in einem solchen Raum entspannen und erholen möchte, ist fraglich.

Der Pausenraum als Ort der Kommunikation und Erholung

Pausenräume bieten eine ideale Möglichkeit für die Kollegen verschiedener Bereiche, sich für kurze Zeit ausklinken aus den Firmenprozessen und sich untereinander auszutauschen. Solche Kontakte sind nicht einfach nur auf die Pausen beschränkt. Man erfährt Persönliches und Privates und der Arbeitsstress ruht für eine Weile. In der Unterhaltung stoßen die Kollegen auf Gemeinsamkeiten, sie erzählen sich möglicherweise von Schwierigkeiten mit anderen Mitarbeitern oder mit Arbeitsprozessen.

Später am Arbeitsplatz ist es viel einfacher, miteinander ins Gespräch zu kommen, um Unterstützung zu bitten und sie auch zu erhalten. Solche Kontakte sind außerordentlich förderlich für die Zusammenarbeit von Kollegen derselben Abteilung, aber auch abteilungsübergreifend. Oft kann auf dem kleinen Dienstweg ein Problem gelöst werden das auf dem großen Dienstweg zu Zeitverlust und Stress führen würde.

Es muss ja nicht gleich ein Karussell sein

Ja, wirklich, das Modelabel Monsoon/Accessoire hat für seine Mitarbeiter Karussells in den Aufenthaltsräumen aufbauen lassen. Was für ein Pausenspaß! Wer da nicht entspannt, hat selber Schuld! Dtac House in Thailand bietet seinen Mitarbeitern im Keller eine komplette Laufbahn sowie Bandräume, in denen die karaoke-liebenden und musikbegeisterten Thai-Mitarbeiter die neuesten Hits proben können.

Tatsächlich ziehen auch hierzulande viele fortschrittliche Unternehmen nach. AOL lässt seine Mitarbeiter beispielsweise an Billardtischen und in Schlagzeugräumen entspannen.

Tragen auch Sie sich mit dem Gedanken, einen schicken Sozialraum mit Wohlfühlatmosphäre für Ihre Mitarbeiter zu gestalten? Warum lassen Sie sich nicht von unseren erfahrenen Projektleitern beraten, bevor Sie zur Tat schreiten? Wir verwandeln selbst den unansehnlichen Kellerraum oder den Container hinter der Fabrikhalle mit wenigen, aber ausgesuchten Mitteln in einen gemütlichen Pausenraum, der zur Entspannung einlädt.

Tipp Nr. 1 – sportliche Aktivitäten für die Gesundheit

Schaffen Sie einen Sozialraum der etwas anderen Art. Geben Sie Ihren Mitarbeitern die Gelegenheit, sich in ihren Pausen sportlich zu betätigen. Selbst wenn Sie nur einen Kellerraum zur Verfügung haben, lässt sich ein schicker und gemütlicher Sozialraum mit Fitnessgeräten zaubern. Ein Holzboden ist schnell verlegt.

Bei der Wandgestaltung können Sie auf eine einfache Holzverkleidung zurückgreifen. Holz schafft Behaglichkeit und sorgt für Wärmedämmung. Dafür werden Paneele auf einer Latten-Unterkonstruktion angebracht und mit Zierleisten abgeschlossen. Ein paar Pflanzen und Bilder, durch Punktlicht angestrahlt, setzen Akzente. Eine gemütliche Sitzecke sowie ein, zwei bequeme, ergonomisch angepasste Liegen, wie wir Sie auf Wunsch fertigen, verleihen dem Raum eine individuelle Note. Sind nur kleine Kellerfenster vorhanden, sorgen Sie mithilfe von Deckenflutern für weiches Licht.

Tipp Nr. 2 – ein rustikaler Raum “zum Spielen”

Design Pausenraum

Wie bei google sorgt ein Spielraum für Spaß und Entspannung. Beim Tischtennisspiel oder am Kicker können die Mitarbeiter ihren Morgenfrust loslassen, der sich möglicherweise bei zähen Verhandlungen aufgestaut hat. Lachen entspannt, und im Wettstreit an der Dartscheibe wird frische Energie getankt. Gemütliche Sitzecken mit ergonomischen Sitzmöbeln aus Holz sorgen für den Wohlfühlcharakter und laden zum Zuschauen und Unterhalten ein.

Tipp Nr. 3 – die firmeneigene Bücherei

Für Bücherwürmer, Einzelgänger und Brettspiel-Begeisterte bietet sich eine Erholungspause in der firmeneigenen Bücherei an. Bücher und Brettspiele könnten günstig aus Antiquariaten bezogen werden oder kostenlos über öffentliche Spendenaktionen ins Haus kommen. Dann bleiben für das Unternehmen nur noch die Kosten für die Farbgestaltung, auf Maß gefertigte Holzregale und gemütliche Sitzmöbel.

Tipp Nr. 4 – ein Waschraum zum Abkühlen

Wer sich in der Mittagspause im Fitnessraum ausgetobt hat, freut sich über die Möglichkeit einer schnellen Dusche, bevor es wieder an den Arbeitsplatz geht. Aufenthaltsräume mit Waschraum führen dazu, dass sich mehr Mitarbeiter für Bewegung in der Pause entscheiden.

Waqschraum Design STATTURA

Tipp Nr. 5 – ein Frühstücksraum für die Gesundheit

Die Einrichtung eines Frühstücksraums mit gesunden Frühstücksangeboten im Sozialraum wird sicherlich von vielen Mitarbeitern begrüßt. Das Angebot könnte leichte Gerichte umfassen, die den Gesundheitsaspekt betonen. Ein geschreinerter Frühstückstresen und Sitzecken mit rustikalen, aber bequemen und ergonomisch ausgerichteten Stühlen vervollständigen die Einrichtung. Wenn Sie Steinoptik mögen, aber eine günstige Variante bevorzugen, entscheiden Sie sich für eine Wandverkleidung aus Kunststein. Sie ist auch unproblematischer anzubringen als Naturstein.

Frühstücksraum Beispiel in unserer eigenen Schreinerwerkstatt

Aus einem kleinen, dunklen Frühstückseck, haben wir einen hellen, ruhigen Pausenraum geschaffen. 

Mit dem Fichtenholz und seiner natürlichen Baumkante an der Decke, konnten wir die beruhigende Wirkung der Natur in den Raum holen. 

Die Hellgraue Farbe, die den Aufenthaltsraum dominiert sorgt in Kombination mit der Innenbeleuchtung ebenfalls für Ruhe und Entspannungsgefühle. 

Ideen und Möglichkeiten gibt es viele! Das Tolle daran: die meisten Ideen sind leicht umzusetzen!

Ein paar wichtige Fragen, die Sie als Architekt vor der Umsetzung der Ideen für den Aufenthaltsraum stellen sollten:

  • Wie viele Personen werden gleichzeitig den Raum nutzen?
  • Nutzen die Mitarbeiter den Raum, um Essen warm zu machen?
  • Sind die Mitarbeiter eher an Ruhe und Entspannung interessiert oder am Austausch untereinander?
  • Würden sie Spielgeräte nutzen?

Aufenthaltsräume der Superlative – für viele deutsche Mitarbeiter wishful thinking

Ein gemütlicher Sozialraum kann das Arbeitsklima enorm verbessern. Zufriedene Mitarbeiter sind motivierter, effizienter und fühlen sich verbundener mit “ihrem” Unternehmen. Sie fühlen sich zugehörig zur immer wieder gern zitierten “großen Firmen-Familie“. Die Erfahrungen und der Erfolg von google, YouTube und all den anderen fortschrittlichen Großunternehmen sind der beste Beweis dafür. Ein Mitarbeiter, dessen Unternehmensleitung in sein Wohlbefinden investiert, der sich geschätzt und auch als Mensch anerkannt fühlt, ist mit Sicherheit motivierter und eher bereit zu außergewöhnlichen Leistungen als einer, der sich in jeder Pause irgendwo ein freies Plätzchen für ein ungestörtes Mittagessen suchen muss.

Haben Sie Ideen, bei deren Ausführung wir Ihnen helfen können? Wir bei STATTURA haben den großen Vorteil, dass wir uns sowohl die Schreinerei als auch die Architektur auf unsere Fahnen geschrieben haben. Wir hören Ihnen zu und verstehen, was Sie für die Umsetzung brauchen. Wir werden Sie während der gesamten Umbauarbeiten begleiten. Unsere Projekt-Teams unterstützen Sie während jeder Arbeitsphase, Ihre Ideen umzusetzen und einen schicken Sozialraum zu kreieren, der für zufriedene Mitarbeiter sorgt und gleichzeitig alle gesetzlichen Vorschriften erfüllt.

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